Landesschachbund Brandenburg e.V.

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Kreisfachausschuss Havelland

Vorsitzender: Mario Oberling, Emsstr. 16, 14612 Falkensee, Tel.: 0174/6133262, E-Mail: mario@oberling.de

Zum Kreisfachausschuss Havelland gehören die Vereine:
SC Caissa Falkensee:
Carsten Stelter, Kulmbacher Str. 37, 14612 Falkensee, Tel.: 03322/426179, 0178/
6818500, E-Mail: carsten.stelter@caissa-falkensee.de
SV Hellas Nauen: Achim Rudolf, Geschwister-Scholl-Str. 38, 14641 Wustermark, Tel.: 033234/60079, E-Mail: krudolf@web.de
TSV Chemie Premnitz: Dr. Hans-Ulrich Dost, Puschkinstr. 61, 14712 Rathenow, Tel.: 03385/520301
SC Rathenow: Jörg Rahn, Lerchenweg 2, 14712 Rathenow, Tel.: 03385/504423, E-Mail: jrahn61@arcor.de



1. Havelländer Blitzschach-Marathon (29.04.-30.04.2016)
Bericht
von Mario Oberling.


VIII. Falkenseer Open
Vom 31. Oktober bis 2. November 2014 fand das Turnier im ASB Familien- und Jugendhilfezentrum Falkensee statt. Bericht von Mario Oberling. Fotos von Christian Mätzkow.


Landesschachbund Brandenburg e.V. - Kreisfachausschuss des Landkreises Havelland
Ausschreibung 2. Regionalklasse West - Mannschaftsspielbetrieb 2014/2015
1. Allgemein: Insofern diese Ausschreibung nicht etwas Anderes regelt, ist die Turnierordnung des LSBB vom 21. Juni 2014 Grundlage des Spielbetriebes der 2.RKL WEST. Der Spielbetrieb wird über die Internetseite www.schachligen.de (Chessorganizer) verwaltet. Informationen während des Spielbetriebs werden unter der Rubrik NEWS innerhalb der Staffel im Chessorganizer veröffentlicht. Die Mannschaftsleiter erhalten rechtzeitig ein Startschreiben mit Hinweisen und den Zugangsdaten zum Chessorganizer. Bitte den besonderen Turniercharakter diese Spielbetriebes beachten: Die 2. RKL WEST wird ausschließlich vom Kreisfachausschuss Schach HVL verwaltet und dient der Förderung des Schachsports von Schülern und Kindern, von "Schachneulingen" und des Breitensports in unserer Region. Interessierte Routiniers sind natürlich genauso herzlich willkommen, allerdings sollten sie im angemessenen Verhältnis eingesetzt werden. Damit bietet sich hiermit die Möglichkeit, unter vergleichbaren Punktspielbedingungen erste Turniererfahrungen sammeln zu können. Gerade für jüngere Spieler sollten diese ersten Erfahrungen im Mannschaftsspielbetrieb angenehme Erinnerungen schaffen. Der Breitensport wird unterstützt, da er nicht organisierten Mannschaften und Spielern den Zugang zum Spielbetrieb ermöglicht. Eine Teilnahme von Spielergemeinschaften ist möglich. Der Spaß an unserem leidenschaftlichen Hobby sollte immer, aber vor allem in dieser Klasse, im Vordergrund stehen.
2. Turnier-/Staffelleiter: Mario Oberling. Emsstr. 16, 14612 Falkensee, Tel.: 03322/420114, 0174/6133262, E-Mail: mario@oberling.de
3. Spielmodus: Gespielt wird im Rundensystem mit 4er-Mannschaften. Bei passender Teilnehmerzahl wird in zwei Gruppen mit Vor- und Finalrunde gespielt.
4. Bedenkzeit: 36 Züge in 90 Minuten, danach +30 Minuten vorstellen bis Blättchenfall.
5. Spielbeginn und Spieltermine: Spielbeginn ist 10:00 Uhr (einheitliche Uhreneinstellung auf 3:30 Uhr). Es gilt nach Spielbeginn eine 30-minütige Wartezeit. Jeder Spieler, der erst nach dieser Wartezeit am Brett erscheint, verliert die Partie. Grundsätzlich sind Spielverlegungen zu vermeiden! In begründeten Fällen können Spielterminverlegungen beim Staffelleiter beantragt werden.
Termine: 28.09.2014, 19.10.2014, 23.11.2014, 11.01.2015, 25.01.2015, 15.02.2015, 29.03.2015, 19.04.2015, 03.05.2015 (ggf. Modifizierung entsprechend der Teilnehmerzahl)
6. Spielberechtigung: Spieler und Mannschaften der 2. RKL WEST müssen nicht Mitglied im Landesschachbund Brandenburg bzw. des Deutschen Schachbundes (DSB) sein. Zudem sind auch Mannschaften und Spieler außerhalb des Landkreises HVL (bei angemessener regionaler Entfernung) zugelassen. Grundsätzlich können Spieler auch zusätzlich Stammspieler in einer höherklassigen Mannschaft sein und in der gleichnamigen Runde in einem höherklassigen Mannschaftswettkampf eingesetzt werden. Allerdings dürfen je Runde nur maximal zwei Stammspieler höherklassiger Mannschaften eingesetzt werden. Innerhalb der 2. RKL WEST dürfen Spieler nur Stammspieler (1 bis 4) einer Mannschaft sein. Eine Mannschaft ist spielberechtigt, wenn mindestens 2 Spieler einer Mannschaft zum Wettkampf antreten.
7. Spielberichte und Ergebnisse: Für die Übermittlung der Wettkampfergebnisse ist die Gastgebermannschaft verantwortlich. Die Eintragung hat am Spieltag bis 19.00 Uhr unter www.schachligen.de zu erfolgen. In Ausnahmefällen können die Ergebnisse alternativ per E-Mail an den Staffelleiter gesendet werden. Es werden am Wettkampfort zwei Spielberichtsbögen mit folgenden Angaben erstellt: Datum des Wettkampfs, Art des Wettkampfs, Namen der Vereine, Gesamtergebnis, Mannschaftsaufstellungen (mit gemeldeter Brettnummer), Ergebnis am jeweiligen Brett und jeweils von den Mannschaftsleitern unterschrieben. Nur nach Aufforderung werden die Spielberichtsbögen an den Staffelleiter eingeschickt.
8. Rundenberichte: Die Rundenberichte werden per Email durch den Staffelleiter unverzüglich versandt und sind zudem im Internet abrufbar unter: www.schachligen.de.
9. Punktewertung: Tritt eine Mannschaft nicht zum Wettkampf an bzw. ist nicht spielberechtigt, verliert sie ihren Kampf mit 0:4. Die Mannschaft mit mindestens 2,5 Brettpunkten erzielt zwei Mannschaftspunkte. Die Mannschaft mit genau 2 Brettpunkten bekommt einen Mannschaftspunkt. Gibt es nach Turnierabschluss eine Mannschaftspunktgleichheit, so entscheiden die erzielten Brettpunkte. Bei Gleichheit der Brettpunkte wird in folgender Reihenfolge entschieden: Berliner Wertung an allen Brettern, an den ersten 2 Brettern und danach durch Los.
10. DWZ-Auswertung: Eine DWZ-Auswertung findet statt.
11. Startgeld und Gebühren: Die Startgebühr je Mannschaft beträgt 18,00 EUR. Hierbei sind 10 EUR Nutzungsgebühr für den Chess-Organizer enthalten. Für Spieler, die kein LSBB-Mitglied sind, fällt eine Auswertegebühr in Höhe von 1,50 EUR an. Mit der Zahlung von Startgeld und eventuell anfallender Auswertungsgebühr sind Mannschaften und Spieler startberechtigt. Startgeld und Gebühr sind auf das angegebene Konto zu überweisen: Kontoinhaber: Mario Oberling, Institut: BBBank eG, Kontonummer: 8847673, BLZ: 66090800, Verwendungszweck: 2. RKL HVL / Vereinsname, IBAN: DE88660908000008847673.
12. Mannschaftsmeldung: Die Mannschaftsmeldung erfolgt unter Angabe der Kontaktdaten des Mannschaftsleiters, des Spiellokals und der Spielerdaten (inkl. Geburtsdaten) bis zum 31. August 2014 per E-Mail oder Post an den Staffelleiter. Ab-, bzw. Nachmeldungen von Spielern sind während der Spielsaison jederzeit möglich (Ziff. 11 beachten). Die Neuzugänge werden hinten angefügt. Mit der Veröffentlichung auf www.schachligen.de wird die Spielberechtigung erteilt.
13. Ehrung und Qualifikation: Die Siegermannschaft erhält nach Abschluss des Spielbetriebes einen Pokal. Die drei Bestplatzierten bekommen Urkunden. Das Erreichen einer zusätzlichen Qualifikation ist nicht vorgesehen.
Mario Oberling, Falkensee, 27.07.2014
Staffelleiter 2. RKL WEST

Trauer um Manfred Zager
In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem langjährigem Vereinsmitglied Manfred Zager, der uns am Donnerstag, den 29. Mai 2014 im Alter von nur 61. Jahren für immer verlassen hat. Er starb nach langem tapfern Kampf friedlich im Kreise seiner Familie. Sein Gegner, den er vor zwei Jahren noch besiegen konnte, war diesmal übermächtig und hinterhältig, so daß er, trotz Aufbietung aller Kräfte, seine letzte Partie aufgeben mußte. Wir verlieren mit Manfred einen wunderbaren, lebensfrohen und treuen Freund, der nicht zu ersetzen sein wird. Manfred liebte Schach, er lebte Schach und war die Seele unseres Vereins. Er war seit über drei Jahrzehnten immer im Verein präsent: als Spieler in allen Mannschaften, als Mannschaftsleiter und Betreuer, als Schiedsrichter oder Turnierleiter, als gewissenhafter Kassierer oder Kraftfahrer, als Zeitungsredakteur oder Schriftführer unserer Vereinschronik. Mit größter Leidenschaft als Schachlehrer und Übungsleiter an den Nauener Schulen und im Verein brachte er hunderten Kindern Freude am Schachspiel. Wir werden Manfred nie vergessen und werden alles daran setzen, dass sein Schachwerk eine Fortstzung findet.
In stillen Gedenken
die Mitglieder des SV Hellas Nauen und KFA Schach Havelland


Wir Mitglieder der Abteilung Schach des TSV Chemie Premnitz e.V. trauern um unseren Freund Georg Waleschkoswki, der am 3. Dezember 2013 im Alter von nur 64 Jahren verstorben ist. Lange Zeit hat er gegen seine schwere Krankheit  gekämpft, ist ihr letztlich aber doch unterlegen. Das Schachspiel erlernte Georg bereits als Schüler bei Susanne und Walter Ahrens, die in den Nachkriegsjahren Schach als Sport in Premnitz begründeten und prägten. Georg war einer derjenigen, die die Liebe zum Schach aufgenommen und weitergetragen haben. Insbesondere seit den 90er Jahren wurde er trotz seiner beginnenden Krankheit zunehmend zum Motor der Nachwuchsförderung und des Zusammenlebens in unserer Abteilung. Viele junge Spieler sind aus seiner Schule hervorgegangen, uns aber leider nicht erhalten geblieben. Georg war uns immer ein verständnisvoller guter Freund. Auch wenn wir ihn gehen lassen mussten, er wird weiterhin unter uns sein.
Im Namen aller Premnitzer Schachfreunde
Dr. Hans-Ulrich Dost


Landesschachbund Brandenburg e.V.
Kreisfachausschuss des Landkreises Havelland
Ausschreibung 2. Regionalklasse WEST
Mannschaftsspielbetrieb 2013/2014
1. Allgemein:
Insofern diese Ausschreibung nicht etwas Anderes regelt, ist die Turnierordnung des LSBB vom 8. Juni 2013 Grundlage des Spielbetriebes der 2.RKL WEST. Der Spielbetrieb wird über die Internetseite www.schachligen.de (Chessorganizer) verwaltet. Informationen während des Spielbetriebs werden unter der Rubrik NEWS innerhalb der Staffel im Chessorganizer veröffentlicht. Die Mannschaftsleiter erhalten rechtzeitig ein Startschreiben mit Hinweisen und den Zugangsdaten zum Chessorganizer. Bitte beachten Sie den besonderen Turniercharakter: Die 2. RKL WEST wird ausschließlich vom Kreisfachausschuss Schach HVL verwaltet und dient der Förderung des Breitensports. Es soll in unserer Region Schülern und „Schachneulingen“ ein angemessenes schachliches Niveau ermöglichen. Damit können unter vergleichbaren Punktspielbedingungen erste Turniererfahrungen im Mannschaftsspielbetrieb gesammelt werden. Der Breitensport wird unterstützt, da er nicht organisierten Mannschaften und Spielern den Zugang zum Spielbetrieb ermöglicht. Eine Teilnahme von Spielergemeinschaften ist möglich. Der Spaß beim Spiel sollte immer, aber vor allem in dieser Klasse, im Vordergrund stehen. Interessierte Routiniers sind natürlich genauso herzlich willkommen, allerdings sollten sie im angemessenen Verhältnis eingesetzt werden.
2. Turnier-/Staffelleiter: Mario Oberling, Emsstr. 16, 14612 Falkensee, Tel.: 03322/420114, Mobil: 0174/6133262, E-Mail: mario@oberling.de
3. Spielmodus: Gespielt wird im Rundensystem mit 4er-Mannschaften.  Bei passender Teilnehmerzahl wird in mehreren Gruppen mit Vor- und Finalrunde gespielt.
4. Bedenkzeit: 36 Züge in 90 Minuten, danach + 30 Minuten vorstellen bis Blättchenfall.
5. Spielbeginn und Spieltermine: Spielbeginn ist 10:00 Uhr (einheitliche Uhreneinstellung auf 3:30 Uhr). Es gilt nach Spielbeginn eine 30-minütige Wartezeit. Jeder Spieler, der erst nach dieser Wartezeit am Brett erscheint, verliert die Partie. Grundsätzlich sind Spielverlegungen zu vermeiden! In begründeten Fällen können Spielterminverlegungen beim Staffelleiter beantragt werden.
Termine: 15.09.2013, 27.10.2013, 24.11.2013, 12.01.2014, 26.01.2014, 16.02.2014, 02.03.2014, 23.03.2014, 11.05.2014, 25.05.2014 (ggf. Modifizierung entsprechend der Teilnehmerzahl)
6. Spielberechtigung: Spieler und Mannschaften der 2. RKL WEST müssen nicht Mitglied im Landesschachbund Brandenburg bzw. des Deutschen Schachbundes (DSB) sein. Zudem sind auch Mannschaften und Spieler außerhalb des Landkreises HVL (bei angemessener regionaler Entfernung) zugelassen. Grundsätzlich können Spieler auch zusätzlich Stammspieler in einer höherklassigen Mannschaft sein und in der gleichnamigen Runde in einem höherklassigen Mannschaftswettkampf eingesetzt werden. Allerdings dürfen je Runde nur maximal zwei Stammspieler höherklassiger Mannschaften eingesetzt werden. Innerhalb der 2. RKL WEST dürfen Spieler nur Stammspieler (1 bis 4) einer Mannschaft sein. Eine Mannschaft ist spielberechtigt, wenn mindestens 2 Spieler einer Mannschaft zum Wettkampf antreten.
7. Spielberichte und Ergebnisse: Für die Übermittlung der Wettkampfergebnisse ist die Gastgebermannschaft verantwortlich. Die Eintragung hat am Spieltag bis 19:00 Uhr unter www.schachligen.de zu erfolgen. In Ausnahmefällen können die Ergebnisse alternativ per E-Mail an den Staffelleiter gesendet  werden. Es werden am Wettkampfort zwei Spielberichtsbögen mit folgenden Angaben erstellt: Datum des Wettkampfs, Art des Wettkampfs, Namen der Vereine, Gesamtergebnis, Mannschaftsaufstellungen (mit gemeldeter Brettnummer), Ergebnis am jeweiligen Brett, Unterschrift beider Mannschaftsleiter. Nur nach Aufforderung werden die Spielberichtsbögen an den Staffelleiter eingeschickt.
8. Rundenberichte: Die Rundenberichte werden per Email durch den Staffelleiter zeitnah an die Mannschaftsführer versandt und sind zudem im Internet unter www.schachligen.de abrufbar.
9. Punktewertung: Tritt eine Mannschaft nicht zum Wettkampf an bzw. ist nicht spielberechtigt, verliert sie ihren Kampf mit 0:4. Die Mannschaft mit mindestens 2,5 Brettpunkten erzielt zwei Mannschaftspunkte. Die Mannschaft mit genau 2 Brettpunkten bekommt einen Mannschaftspunkt. Gibt es nach Turnierabschluss eine Mannschaftspunktgleichheit, so entscheiden die erzielten Brettpunkte. Bei Gleichheit der Brettpunkte wird in folgender Reihenfolge entschieden: Berliner Wertung an allen Brettern, an den ersten 2 Brettern und danach durch Los.
10. DWZ-Auswertung: Es wird eine DWZ-Auswertung durchgeführt.
11. Startgeld und Gebühren: Die Startgebühr je Mannschaft beträgt 18,00 EUR. Hierbei sind 10 EUR Nutzungsgebühr für den Chess-Organizer enthalten. Für Spieler, die kein LSBB-Mitglied sind, fällt eine Auswertegebühr in Höhe von 1,50 EUR an. Mit der Zahlung von Startgeld und eventuell anfallender Auswertungsgebühr sind Mannschaften und Spieler startberechtigt. Startgeld und Gebühr sind auf das angegebene Konto zu überweisen: Kontoinhaber: Mario Oberling, Institut: BBBank eG, Kontonummer: 88 47 673, BLZ: 660 908 00, Verwendungszweck: 2. RKL HVL / Vereinsname, BIC: GENODE61BBB, IBAN: DE88660908000008847673.
12. Mannschaftsmeldung: Die Mannschaftsmeldung erfolgt unter Angabe der Kontaktdaten des Mannschaftsleiters, des Spiellokals und der Spielerdaten (inkl. Geburtsdaten) bis zum 25. August 2013 per E-Mail oder Post an den Staffelleiter. Ab- bzw. Nachmeldungen von Spielern sind während der Spielsaison jederzeit möglich (Ziff. 11 beachten). Die Neuzugänge werden hinten angefügt. Mit der Veröffentlichung auf www.schachligen.de wird die Spielberechtigung erteilt.
13. Ehrung und Qualifikation: Die Siegermannschaft erhält nach Abschluss des Spielbetriebes einen Pokal. Die drei Bestplatzierten bekommen Urkunden. Bei geeigneter Teilnehmerzahl findet die Siegerehrung während eines Saison-Abschluss-Schnellschachturniers statt. Das Erreichen einer zusätzlichen Qualifikation ist nicht vorgesehen.
Falkensee, 3.7.2013
Mario Oberling, Staffelleiter 2. RKL WEST

Die Kreismeister im Schach der Schüler sind gefunden
Wie immer im September (22.09.2012) reisen alle Schach spielenden Schüler des Havellandes nach Rathenow um ihre Kreismeister zu finden. Bericht von Bernd Bresselschmitt.

Nauen im Aufwind!
Mit zwei Mannschaftssiegen für SV Hellas Nauen II und SV Hellas Nauen III fand die Spielsaison 11/12 in der 2. Regionalklasse Havelland einen beeindruckenden Abschluss. Bericht vom Staffelleiter Mario Oberling. Finalgruppe A - Finalgruppe B - Finalgruppe C

100 Jahre Schach in Rathenow

IV. Falkenseer Open - 4. offene Kreiseinzelmeisterschaft des Landkreises Havelland

52 Schüler suchten die Kreismeister im Schach im Havelland


Walter Schatz gewinnt 1. Thonke-Schnellschach-Cup
Drei weitere ehemalige SCR-Mitglieder folgen
Beim ersten Thonke-Schnellschach-Cup 2009 in Rathenow fanden sich 22 Teilnehmer ein, die in neun Runden (CH-System) um den Titel kämpften. Sehr erfreulich war hierbei, dass sich einige ehemalige Mitstreiter des Schachclubs Rathenow einfanden. Zwei davon, Walter Schatz und Jens Gottschalk gingen hierbei als Favorit ins Turnier und hatten dann auch gleich in der dritten Runde das „Vergnügen“, gegeneinander antreten zu dürfen. Das Duell entschied dann Walter Schatz für sich und wurde dadurch zum alleinigen Turnierfavoriten. Als dieser dann aber in der siebenten Runde überraschend gegen Ronald Witt verlor, konnte Jens Gottschalk die Chance nicht nutzen und verlor gegen einen alten Weggefährten, nämlich Steven Grigoleit, genauso überraschend. Nun stand dem Turniersieg von Walter Schatz nichts mehr im Wege. Auf den Plätzen zwei bis vier reihten sich mit Jens Gottschalk, Steven Grigoleit und Klaus Müller drei weitere Spieler ein, die genauso wie Walter Schatz schon einmal für den Schachclub Rathenow gespielt haben.
Die Ratingpreise gingen an Klaus Müller (<2000), Fred Brieskorn (<1700) und Dieter Hellmich (<1400), sowie an Alexander Hinz für den besten Nachwuchsspieler.
Bedanken möchte ich mich bei Juliane Schaumann für die Versorgung der Gäste mit Spiesen und Getränke, beim Turnierleiter Nico Gottschalk, bei allen Teilnehmern, die dem Turnier, das jährlich stattfinden soll, einen schönen Startschuss gegeben haben, vor allem aber bei Bäckermeister Thonke, der durch sein Engagement als Sponsor den Schachclub-Nachwuchs fördert.
Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr würde ich mich sehr freuen.
Thomas Main, Vereinsvorsitzender Schachclub Rathenow

1. Thonke-Schnellschach-Cup in Rathenow 2009

Rangliste: Stand nach der 9. Runde

Rang

Teilnehmer

TWZ

Verein/Ort

S

R

V

Punkte

Buchh

BuSumm

1.

Schatz,Walter

2243

TSG Neuruppin

7

1

1

7.5

47.0

406.0

2.

Gottschalk,Jens

2266

SV Wiesbaden 1885

6

1

2

6.5

47.5

397.0

3.

Grigoleit,Steven

1809

SC Empor Potsdam

4

4

1

6.0

48.5

397.0

4.

Müller, Klaus

1750

Rathenow

5

2

2

6.0

46.5

394.0

5.

Witt,Ronald

2003

Schachfreunde Zehdenick

4

4

1

6.0

46.5

390.5

6.

Bachran,Boris

1806

SG Lok Brandenburg

4

3

2

5.5

44.0

379.0

7.

Müller,Klaus

1904

SG Lok Brandenburg

5

0

4

5.0

45.0

382.5

8.

Oberling,Mario

1787

SC Caissa Falkensee

4

2

3

5.0

39.0

377.0

9.

Dr. Rödel,Egmar

1885

SC Caissa Falkensee

4

1

4

4.5

45.0

380.0

10.

Brieskorn, Fred

1350

Brieselanger Schach.

3

3

3

4.5

44.5

375.5

11.

Bresselschmitt,Bernd

1405

Schachclub Rathenow

3

3

3

4.5

40.0

369.0

12.

Salzwedel,Mario

1727

SC Caissa Falkensee

4

1

4

4.5

38.5

357.0

13.

Felber,Frank

1674

Schachclub Rathenow

3

2

4

4.0

46.0

371.0

14.

Hinz,Alexander

1615

Schachclub Rathenow

3

2

4

4.0

39.0

359.0

15.

Neumann,Horst

1483

ESV Kirchmöser

3

2

4

4.0

38.5

355.0

16.

Buchholz, Horst

1500

Brieselanger Schach.

2

4

3

4.0

37.5

349.5

17.

Rentmeister,Sebastian

1472

Schachclub Rathenow

3

1

5

3.5

36.0

343.5

18.

Kude, Peter

 

vereinslos

3

1

5

3.5

31.0

329.0

19.

Hellmich,Dieter

954

SG Blau-Weiß 1948 Leegebruch

3

1

5

3.5

30.5

321.0

20.

Schöndube,Nicolas

1042

Schachclub Rathenow

2

2

5

3.0

33.5

334.5

21.

Wolfram,Mike

1274

BSG 1827 Eckbauer

2

1

6

2.5

33.5

331.0

22.

Wolff,Joachim Peter

1102

SG Blau-Weiß 1948 Leegebruch

1

1

7

1.5

33.5

321.0

 

Kreisfachausschuss HVL: nette Leute spielen Schach!
Schach im Havelland ist zu einer festen Größe geworden. Ermöglicht wurde dies durch die vielen ehrenamtlichen Schachspieler aus sechs HVL-Vereinen. Obwohl wir mit nahezu 100 organisierten Spielern und zahllosen Vereinslosen als relativ schwacher Kreis, zudem in einem Mitgliederschwachen Bundesland, gelten, sind die Aktivitäten beachtlich. Messbar sind vor allem die Erfolge im Kinder- und Jugendschach. Allen engagierten Spielern, Organisatoren und Trainern, insbesondere den Nachwunschsförderern herzlichen Dank für die geleistete Arbeit! Auch das zurückliegende Jahr spiegelt die Arbeit des letzten Jahrzehnts wieder. Es ist eine Freude, dass einige HVL-Veranstaltungen sich zur Tradition entwickelt haben. Zudem ist ein gesundes Verhältnis gegeben, wenn sich die Aktivitäten auf den gesamten Kreis, auf die Vereine und eben die verschiedenen Organisatoren gleichmäßig verteilen. Insgesamt ist erfreulich, dass finanzielle Zuschüsse aus Förderprogrammen beantragt und bewilligt wurden. Im Landkreis Havelland werden u.a. regelmäßig folgende Veranstaltungen organisiert:
- Jugend- bzw. Schüler-Kreis-Einzelmeisterschaft des Landkreises HVL (Rathenow)
- Schach-Grand Prix der Schüler (Falkensee, Schachschule Trenner, Zita)
- Offene Kreis-Einzelmeisterschaft des Landkreises HVL (Falkensee)
- Offene Monats-Blitz-Turniere (Falkensee, Nauen, Rathenow)
- 2. Regionalklasse HVL (Verwaltet durch KFA, Staffelleiter M. Kegel)
- Mannschafts-Schnellschachturnier (Nauen)
- Freundschaftsspiele (z.B. Halle/Falkensee)
Viele unserer Nachwuchsspieler und Erwachsenen nehmen darüber hinaus an den verschiedensten BRB- und bundesweit durchgeführten Turnieren teil. Zudem beteiligen sich unsere Vereine an dem Mannschaftsspielbetrieb. Das HVL-Schachjahr 2009 ist bereits erfolgreich angelaufen. Die vom SC Rathenow organisierte Landes-Mannschafts-Blitzmeisterschaft zeugt davon! Weitere Veranstaltungen sind bereits in der finalen Planung. So wird am 7. Februar der Schach-Grand Prix im Dallgower Havelpark durchgeführt. Ein besonderer Höhepunkt ist dabei die Simultanveranstaltung mit dem Vizepräsenten des Deutschen Schachbundes Dr. Mattias Kribben. Zudem möchte ich schon jetzt auf den am 14. März 2009 in Falkensee stattfindenden „Raj Tischbierek-Abend“, inkl. Simultanveranstaltung, hinweisen. Der Flyer mit detaillierten Informationen ist bereits in Arbeit. Es gibt Überlegungen, ob wir künftig auf www.LSBB.de einen speziellen HVL-Kalender  erstellen könnten. Bislang werden die genannten HVL-Veranstaltungstermine und Ausschreibungen u.a. zumindest auf unserer Vereins-Hompage veröffentlicht (www.caissa-falkensee.de An der Durchführung der 2. RKL HVL besteht auch in der mittlerweile 10. Saison weiterhin Interesse! Vor allem für Nachwuchsspieler und Anfänger ohne Turniererfahrung ist dieser Spielbetrieb mit 4er-Mansnchaften eine gelungene Einstiegsdroge. Für die Organisation dieser 2. RKL suchen wir einen neuen Verantwortlichen. Herzlichen Dank noch mal an Matthias Kegel. Nach 10 Jahren erfolgreicher Organisation möchte er sich u.a. aus beruflichen Gründen aus dieser Verantwortlichkeit zurückziehen. Der Spielbetrieb bis April ist mit Matthias Kegel gesichert. Sollte sich kein „Freiwilliger“ finden, bin ich bereit, die Staffelleitung ab der nächsten Saison zu übernehmen. Die Organisation der 2. RKL bleibt damit gewollt in KFA-Verwaltung. Alles Gute für 2009!
Mario Oberling, Vorsitzender HVL-Kreisfachausschuss Schach

Junge Schachspieler des Havellandes ermittelten ihre Kreismeister
Nach gut 6 Wochen Training für die Schüler und Jugendlichen des Havellandes hieß es, das erlernte bei der Kreismeisterschaft im Schach zu überprüfen. Hierzu traf man sich am Sonnabend dem 18. Oktober in der Fr.-L.-Jahn Grundschule in Rathenow. Insgesamt nahmen 52 Schüler daran teil. Nach der Eingabe im Computer mussten nur noch die anwesenden Übungsleiter auf die einzelnen Altersklassen verteilt werden. Natürlich nicht als Spieler, sondern als Schiedsrichter. In der AK U8 traten 10 Jungen und 3 Mädchen an. Der beste Punktesammler mit 5 gewonnenen Partien war Lennart Oltmanns von der GS Schönwalde-Glien. Er erhielt dafür die Goldmedaille. Silber und Bronze erhielten Friedrich Schwarz und Felix Schenk von der Jahn GS Rathenow. Die Goldmedaille bei den Mädchen durfte sich Frederike Timme von der Jahn GS Rathenow umhängen.. Über Silber freute sich Marie-Louise Klausner von der Da Vinci GS Nauen. Die Bronzemedaille ging an Sophie-Charlotte Krüger von der Jahn GS aus Rathenow. Besonders schwer hatten es in dieser Altersklasse die zu schauenden Eltern und Opas. Besonders schwer war es für den Opa, der selbst seit gut 55 Jahren Schach spielt. Ihm wurde bewusst, dass er wohl auch mal in dem selben Alter mit dem Schach begonnen hat und die gleichen Schwierigkeiten wie sein Enkel hatte. Ich glaube hier können alle Großeltern nur Wissend lächeln. Namen werden natürlich nicht genannt. Das größte Teilnehmerfeld gab es in der Altersklasse U 10. Hier traten 12 Jungen und 4 Mädchen an. Mit 6,5 Punkten war hier Maximilian Hinz vom Schachclub Rathenow der Sieger. Über Silber freute sich Eric Köhler von der GS aus Dalgow. Mit einer Bronzemedaille nach Hause fahren durfte Daniel Lönnecker vom Schachclub Caissa Falkensee. Unsere, hier mit antretenden 4 Mädchen kämpften gemeinsam mit den Jungen 7 Runden lang um die Medaillen. Mit 3,5 Punkten erwies sich Jasmin Genschmer von der Da Vinci GS Nauen als eine erfolgreiche Punktesammlerin und wurde dafür mit der Goldmedaille belohnt. Über Silber durfte sich Jennifer Haupt von der Jahn GS Rathenow freuen. Für ihren großen kämpferischen Einsatz wurden Laetitia Brettschneider, Schachclub Rathenow, sowie Vivica Bünger, TSV Chemie Premnitz mit einer großen Bronzemedaille belohnt. In der AK U12 traten 12 Jungen und 2 Mädchen zu ihrem Wettkampf an. Die Goldmedaille sicherte sich hier Hannes Manske von der TSV Chemie Premnitz. Mit Silber nach Hause fahren durfte Paul Rogge vom Liese Meitner Gym. Falkensee. Die Bronzemedaille fand ebenfalls mit Tobias Rose von der Disterweg GS ihren Weg nach Falkensee. Einen hervorragenden 4 Platz im gemeinsamen Turnier der Jungen und Mädchen belegte mit 3 Punkten Anne-Sophie Neumann von der TSV Chemie Premnitz. Dafür gab es eine Goldmedaille. Über die Silbermedaille freute sich Luise Zander von der Lessing GS Finkengrug. In den höheren Altersklassen waren die Teilnehmerfelder recht klein. In der AK U14 waren 5 Jungen und 2 Mädchen am Start. Hier wurde ebenfalls in einem gemeinsamen Turnier gekämpft.. Mit 4,5 Punkten war hier Sophie Melzer, SC Rathenow die Gewinnerin des Teilnehmerfeldes. Über eine Silbermedaille freute sich Jana Lönnecker vom SC Caissa Falkensee. Bei den Jungen belegte mit 4 Punkten Hans von Witzendorf, Da Vinci GS Nauen den 1. Platz. Der 2. Platz ging an Florian Melerowicz, GS Schönwalde-Glien und dritter wurde Lucas Lenke von der Erich Kästner GS Falkensee. Um ein kleines Turnier zustande zu bekommen wurden die AK U16 und U 25 zusammen gefasst. Hier erwies sich Christoph Barks, TSV Chemie Premnitz als bester Spieler. Die Plätze 2 und 3 belegten Alexander Hinz und Sina Rohrschneider, beide vom Schachclub Rathenow. Mit am Start waren noch Benjamin Meier, TSV Chemie Premnitz und Jonas Girleit, SC Rathenow. Zu einem schönen Schachturnier gehört auch immer eine gute Verpflegung. Unser Koch Thomas Main kochte zu hause eine leckere Tomatensauce vor. Zur Mittagszeit sahen wir dann fast alle Kinder Nudeln mit Tomatensauce essen. Des weiteren gab es selbst gemachte Buletten, Wiener Würstchen, verschiedene Getränke und viel Kaffee für die Eltern, Übungsleiter und Opas. Hierfür dank an das Kochteam Janine Brettschneider, Nico Gottschalk und Thomas Main. Denn Überblick über alle Altersklassen behielt, mit seiner großen Ruhe und seinem Laptop, Matthias Kegel. Auch hierfür herzlichen Dank. Um 15.00 Uhr versank die Schule dann wieder in ihre verdiente Wochenendruhe. Somit konnten sich Frank Gens und Bernd Bresselschmitt wieder den wichtigen Dingen des Lebens zu wenden, zum Beispiel über die nächsten Schachveranstaltungen nachdenken.
Bernd Bresselschmitt

1. Offene Kreis-Einzelmeisterschaft des Landkreises HVL 2007
– Jubiläumsturnier –
Vom 16. bis zum 18. November 2007 fand im ASB Familien- und Jugendzentrum in Falkensee unser Jubiläumsturnier statt. Das 10-jährige Vereinsleben sollte angemessen gewürdigt und gefeiert werden. Gleichzeitig wurde dieses Turnier als offene Kreis- Einzelmeisterschaft des Landkreises HVL ausgetragen. Eingeladen waren organisierte und vereinslose Spieler, die Spaß und Freude am Schachspiel haben. Der Falkenseer Schachverein SC Caissa Falkensee e.V. hat sich 1997 gegründet. Wir sind ein kleiner, netter Verein, spielen derzeit in der 1. Regionalliga und haben gegenwärtig 21 Mitglieder. Uns alle vereint die „unbegrenzte“ Leidenschaft zum Spiel. In Sachen Schach sind wir für unsere Ehefrauen natürlich viel zu viel unterwegs! Neben einem für 2007 geplanten Jubiläumsturnier hatte sich allmählich die Idee zur Durchführung einer Kreis-Einzelmeisterschaft behauptet; eine Herausforderung für unseren Verein, zumal es seit der Wiedervereinigung keine KEM im HVL mehr gab. Nicht nur für die Organisatoren Horst Mohr und Mario Oberling war es bis zum Ende des Turniers eine aufregende Zeit. So konnte ich das Lampenfieber eigentlich nie richtig besiegen. Vor allem in den zwei Wochen vor Beginn mussten noch erheblich organisatorische Aufgaben bewältigt werden: Die Turnierräume wurden wiederholt besichtigt und letzte Absprachen vor Ort getroffen, Partieformulare entworfen und gedruckt, Sachpreise ausgewählt (allein über eine Stunde im Schachladen von Arno Nickel verbracht), Laptop und Drucker mit Swiss-Chess vorbereitet und schon mal geübt, weiterhin 20 Spielsätze von Hertha06 ausgeliehen, E-Mail- Anfragen beantwortet und Stadtpläne an Teilnehmer versendet und natürlich Speisen & Getränke eingekauft und hausgemacht zubereitet usw. Zudem haben wir wunschgemäß für zwei Teilnehmer in Turniernähe Unterkünfte organisiert. Am 16. November 2007 war es dann endlich soweit: 23 tapfere Kämpfer und fünf furchtlose Kämpferinnen haben unseren Aufruf erhört und trafen siegeswillig im Turniersaal ein. Kleine Snacks, Speisen und Getränke wurden zu moderaten Speisen während des gesamten Turniers angeboten. Bereits vor der ersten Runde waren Kaffee gekocht, Bouletten zubereitet, Kuchen gebacken und zum Verkauf aufgebaut, Obwohl es weitere unzählige mündliche Zusagen gab, waren wir über die Teilnehmeranzahl sehr erfreut. Auch die DWZ-Verteilung war ansehnlich: von vereinslos über 721 bis 2209 gab es ein bunt gemischtes Teilnehmerfeld. Somit hatten alle Spieler gleichwertige Gegner – auch wenn in der ersten Runde davon noch nichts zu spüren war. Die Jubiläumsouvertüre konnte beginnen: nach Paarungsermittlung und meiner Begrüßung übernahm SF Michael Fuhr von Potsdamer SV Mitte das Wort zu Turniermodus und technischen Ablauf. Während des gesamten Turniers fungierte er souverän als TL und Schiedsrichter. Das Turnier wurde mit fünf Runden Schweizer-System im Modus 90 Minuten für 36 Züge zzgl. 30 Minuten nach der Zeitkontrolle durchgeführt. Herzlichen Dank noch mal an Michael Fuhr! Die erste Runde brachte „kaum“ Überraschungen. Nur zwei Partien endeten mit einem friedlichen Remis: Mohr gegen Ziems und Lenhardt gegen Strate; wobei letztere Partie nicht über die Eröffnung hinaus kam. Gab es hier etwa Absprachen? Schelm, wer hierbei böses denkt! In der Eröffnungsrunde siegten die Favoriten bzw. DWZ-Stärkeren und damit überwiegend gegen ihre Gegner. Die Turnieratmosphäre sollte sich durch die ersten Verluste allerdings nicht verschlechtern. Ein zusätzlicher Analyseraum und ein großräumiger Turniersaal sorgte für „entspanntes“ Kämpfen und anschließendes Analysieren der Partie. Bereits in der zweiten Runde schlug Caissa in der gewohnten Art zu. Ihre Macht demonstrierend, blieben auch in den nachfolgenden Runden Partie-Katastrophen keine Seltenheit. Gnadenlos wurde ich gegen den erstgelisteten Rolf Trenner gesetzt. Selbst die weißen Steine halfen mir in meiner auswegslosen Lage nicht. Im ersten Zug mit meinem Linksspringer beginnend, wollte ich dennoch den Kampf nicht verweigern. Herzlos griff Rolf bereits im fünften Zug theoriewidrig zu h5. Darauf fand ich nur 6.h4 und war bereits nicht mehr auf Theoriepfaden. Nach Homeanalyse wurde bestätigt, diesen Zug gibt es eigentlich gar nicht: in keinem der 1.Sc3 Standardwerke. Ein brutaler Zug; damit war meine Rochade vorläufig nicht möglich. Weitere „h5“-Züge folgten prompt, und so gab ich im 34. Zug auf. Keine Lobby gab es im Turniersaal für Handytelefonierer und Raucher! Sie durften dafür frische Luft atmen. Vor und während der 3. Runde stieg die Spannung. Mit ersten Vorentscheidungen war zu rechnen. Mit Trenner gegen Schwarz und Schulz gegen Behrmann gab es 4 Spieler mit 2 Punkten. Nur durch die spannende Atmosphäre begründet, erklärt sich das fast unbemerkte Erscheinen eines GM und zweimaligen DDR-Meisters. Raj Tischbierek übergab mir den von ihm als Herausgeber der Zeitschrift SCHACH gesponserten Gutschein für ein Jahresabo für den bestplatzierten Jugendlichen. Er war überrascht, dass ich selbst mitspiele. Leider blieb deshalb für ein längeres Gespräch kaum Zeit. Mit der Paarung Schulz-Behrmann trafen sich bereits in der 3. Runde der spätere Erst- und Zweitplatzierte. Auch die Ergebnisse der vierten Runde mit vier Remis belegen, dass der Kampfeswillen nicht nachgelassen hat. An allen 14 Tischen wurde geplant, verworfen, geschwitzt und gebangt. Neben den Erwachsenen mussten auch unsere Nachwuchskräfte alles geben: Mit Alexei Kropmann, Theresa Pohl, Juliane Schaumann, Tobias Rose, Marvin Heyligensteadt und Rebecca Pohl gab es sechs Teilnehmer unter 20 Jahren. Familie Pohl war mit 3 Teilnehmern eine starke Fraktion. Nur Mama Pohl konnte nicht überzeugt werden, mitzuspielen. Vertreten durch Zumrad Rahmatova, wollte selbst das ferne Usbekistan nicht auf die Teilnahme bei der 1. „internationalen“ KEM verzichten! Am Sonntag 14.00 Uhr begann die letzte der fünf Runden. Nach einem Spaziergang mit Frank Wessel und Jens Stegmann und dem Verdauen meiner gewonnen, aber auch sehr aufregenden Partie gegen Dr. Helmut Pöltelt, war ich zuversichtlich. Gegen Gerda Strate erspielte ich auch schnell einen Mehrbauern, durch fehlende Konzentration verlor ich dann allerdings fast noch das Endspiel. Gerecht aber schmerzlich: diese Verfehlung musste mit einem halben Punkt betraft werden. Nicht Unentschieden endete dagegen die Partie am Brett 11. Nico Gottschalk erspielte mit den schwarzen Steinen einen Punkt gegen Juliane Schaumann. Hoffen wir, dass Juliane ihren Freund diesbezüglich nicht auf ihre Weise bestraft. Standesgemäß beendete als letzte Partie des Turniers das Brett 1 die Runde 5. Rolf Trenner und Manfred Lenhardt einigten sich in Gegenwart vieler Kiebitze auf Remis. Während der nachfolgenden Minuten bis zur Siegerehrung wurde die aktuelle Rangliste nicht bekannt gegeben. Unruhige sah man deshalb bereits selbständig die Buchholzwertung errechnen. Dennoch, die 20 Minuten waren nötig, mussten doch beispielsweise Urkunden beschrieben werden. Mit einer kleinen Ansprache durch unseren frischgebackenen Falkenseer Bürgermeister Heiko Müller und Übergabe einer Jubiläumsurkunde an unseren Vereinsvorsitzenden Horst Mohr, begann die Siegerehrung gegen 18.30 Uhr. Herzlichen Glückwunsch an den Turniersieger und Qualifizierten zur Landes-Einzelmeisterschaft 2008 Gert-Wolfram Schulz! Für die Platzierungen mussten wir mehrmals die Buchholzwertung bemühen, da die ersten vier Plätze mit vier Punkten gleichauf waren. Besonders eng war es bei dem Erst- und Zweitplatzierten. Nur die zweite Feinwertung, die Sonneberger-Wertung, konnte hier helfen. Alexei Kropmann erhielt als bestplatzierter Jugendlicher ein Jahresabo der Zeitschrift SCHACH – herzlichen Glückwunsch zu den 2,5 erreichten Punkten! Besonderes Durchhaltevermögen zeigten die erst 9-jährigen Rebecca Pohl, Marvin Heyligensteadt und Tobias Rose. Sie werden in Zukunft vermutlich noch manchen vom Brett fegen. Herzlichen Dank auch an alle Teilnehmer! Nur durch die vielen interessanten Partien und das faire Verhalten aller Spieler, Gäste und Helfer konnte dieses Turnier so erfolgreich sein. Die spannende Atmosphäre bis zur letzten Minute zeugte davon. Alle Fotos sind ab sofort abrufbar unter: www.caissa-falkensee.de Wir freuen uns auf alte und bekannte Gesichter im nächsten Jahr, wenn es wieder heißt: Willkommen bei der Offenen Kreis-Einzelmeisterschaft des Landkreises HVL.
Mario Oberling

Kreiseinzelmeisterschaft des Landkreises HVL 2007
SC Caissa Falkensee e.V.
Rangliste: Stand nach der 5. Runde

Rang Teilnehmer TWZ Verein/Ort Punkte Buchh SoBerg
1. Schulz, Gert-Wolfran 1903 SC Caissa Falkensee 4.0 16.0 12.25
2. Behrmann, Joachim 2212 SK Zehlendorf 4.0 16.0 12.00
3. Trenner, Rolf 2261 SC Empor Potsdam 4.0 15.5 11.50
4. Lenhardt, Manfred 2009 TG Biberach 4.0 13.0 9.75
5. Mohr, Horst 1435 SC Caissa Falkensee 3.5 13.0 9.00
6. Wessel, Frank 1635 Schachclub Schwante 3.5 12.5 7.25
7. Stegmann, Jens 1656 SC Zugzwang 95 3.5 11.0 6.50
8. Schwarz, Ronald 1991 BSC Rehberge 3.0 15.5 8.00
9. Proppe, Mario 1708 SC Caissa Falkensee 3.0 14.0 6.75
10. Dr. Rödel, Egmar 2044 SG Lok Brandenburg 3.0 13.5 6.75
11. Kropman, Alexei 1912 TuS Makkabi Berlin 2.5 14.5 5.75
12. Oberling, Mario 1729 SC Caissa Falkensee 2.5 14.0 4.75
13. Strate, Gerda 1646 SC Lavandevil Charlottenburg 2.5 13.0 6.00
14. Petrykowski, Reinhard 1713 SC Caissa Falkensee 2.5 13.0 5.50
15. Richter, Dirk 1445 SG Lok Brandenburg 2.5 12.0 4.25
16. Hildebrandt, Stephan 1560 SC Empor Potsdam 2.5 11.0 4.25
17. Stelter, Carsten 1461 SC Caissa Falkensee 2.5 10.5 2.75
18. Gottschalk, Nico 1534 Schachclub Rathenow 2.5 10.0 3.25
19. Pohl, Theresa 1282 USC Viadrina Frankfurt (O.) 2.0 14.0 4.50
20. Dr. Pöltelt, Helmut 1536 SC Eintracht Berlin 2.0 13.0 3.00
21. Rahmatova, Zumrad   Vereinslos 2.0 9.5 2.00
22. Pohl, Wolfram 899 Schachverein Briesen 2.0 8.0 2.00
23. Ziems, Michael 1704 Putlitzer SV 1.5 15.0 4.25
24. Schaumann, Julian 1224 Schachclub Rathenow 1.5 13.0 3.25
25. Steppan, Siegfried 1583 SV Werder/H. 1.5 11.5 2.25
26. Pohl, Rebecca 723 Schachverein Briesen 1.0 9.5 0.00
27. Rose, Tobias   Vereinslos 1.0 8.5 0.00
28. Heyligensteadt, M   Vereinslos 0.0 10.0 0.00

Schach zur Walpurgisnacht
Freundschaftsspiel zwischen SV Cassia Falkensee 1997 e.V. und WSG Halle-Neustadt e.V. endete unentschieden
Der Schachverein SV Cassia Falkensee 1997 e.V. richtete am Nachmittag des 30. April ein Schachturnier gegen den Verein WSG Halle-Neustadt e.V. aus. Im Garten des Cassia-Spiellokals in der Kulmbacher Straße 37 maßen an sieben Brettern Schachfreunde mit je 30-minütiger Bedenkzeit ihre Kräfte. Der Vergleichskampf beider Mannschaften endete  mit 3,5 zu 3,5 Punkten unentschieden. Das anschließende Blitzturnier lockte 18 Spieler an. Ungeschlagener Sieger mit 16 Punkten wurde Gerd-Wolfram Schulz aus Falkensee, während die Hallenser Gäste die Plätze 2 bis 6 unter sich aufteilten. Die Ehefrauen wandelten unterdessen auf kulturellen Wegen im Heimatmuseum und um den Falkenhagener See, bevor das gelungene Turnier in einem Grillabend zu Walpurgis endete. Für das nächste Frühjahr wurde eine Gegeneinladung durch die Hallenser ausgesprochen.
Mario Oberling


Die Titel sind vergeben
Teilnehmerrekord bei der Jugend-Kreismeisterschaft 2005 des Havellandes

Am Sonnabend, den 22. Oktober, hatten der Kreisfachausschuss Schach des Havellandes und der Schachclub Rathenow den Schachnachwuchs zur Kreismeisterschaft eingeladen. In sechs Altersklassen kämpften 50 Schüler um die Titel. Die Schüler kommen aus den Vereinen Blau Weiß Pausin/Schönwalde, TSV Chemie Premnitz, Paulinenauer/Hertefelder TSV, Schachclub Rathenow sowie aus verschiedenen Schulschach AG.
Im Teilnehmerfeld der jüngsten Schachspieler, alle noch unter 8 Jahren, traten 3 Jungen und ein Mädchen an. Mit 6 Punkten wurde Paul Wenzel (Schönwalde/Pausin) Kreismeister Silber erkämpfte Arne Schulze (Paulinenaue) mit 3 Siegen. Noch in den Kindergarten geht Maximilian Hinz aus Rathenow. Mit 2 Siegen aus 5 Partien war er stolz auf seine Bronzemedalle. Tapfer kämpfte Anne Sophie Neumann aus Premnitz gegen die drei Jungen. Sie gewann einmal und erhielt dafür eine Goldmedaille. Das größte Teilnehmerfeld gab es in der AK U10, hier traten 14 Jungen und fünf Mädchen an. Nach 5 Runden hatten Hannes Manske (Premnitz) und Björn Buchcik (Schönwalde/Pausin) je 4 Punkte. Beide dürfen sich nun Kreismeister nennen. Dritte wurden Kilian Engler und Alexander Pietschmann (Schönwalde/Pausin) mit jeweils 3,5 Punkten. Die weiteren Plätze belegten
Rico Süß (Premnitz), Tobias Göttsche und Kai Gaeble (Schönwalde/Pausin), Lucas Nowit, Paul-Philipp Bockmann und Johannes Bangert (Paulinenaue), Kilian Krensel und Willi Steinbeck Schönwalde/Pausin), Marco Keller (Paulinenaue) und Marvin Meintzer (Premnitz). Bei den Mädchen der AK U 10 gewann Vanessa Marquardt (Paulinenaue) alle ihre Partien. Mit drei Siegen sicherte sich Sophie Melzer (Rathenow) die Silbermedaille. Bronze ging mit 1,5 Punkten an Josephine Ruthe (Rathenow). Auf den Plätzen folgten Felicitas Krys (Schönwalde/Pausin) und Josephine Schaumann (Rathenow). In der AK U12 traten sechs Jungen an. Hier gewann Benjamin Bangert (Paulinenaue) alle Partien und wurde Kreismeister. Den 2. Platz mit 3 Punkten sicherte sich Nicolas Schöndube (Rathenow). Dritter wurde mit 2,5 Punkten Pascal Kreier (Paulinenaue). Die folgenden Plätze belegten Maximilian Wolter (Paulinenaue) und Philipp Jander (Schönwalde/Pausin). In der AK U14 spielten drei Jungen und zwei Mädchen gemeinsam in einem Turnier. Der beste Spieler war Martin Hermann (Paulinenaue) mit drei Siegen und einem Remis gegen Sina Rohrschneider. 3 Punkte erkämpfte Alexander Hinz (Rathenow), einen Sieg verbuchte Christian Schönig (Premnitz). Sina Rohrschneider gewann neben dem halben Punkt noch zwei Partien. Etwas auf verlorenen Posten kämpfte Nadja Kutscherrowka (Premnitz) in dieser AK. Unter den zehn Teilnehmern in der AK U16 ließ Benno Zahn (Paulinenaue) mit fünf Siegen keinen Zweifel an seiner Favoritenstellung aufkommen. Mit 3,5 Punkten sicherte sich Jens Kirchert vor Steve Brüning mit 3 Punkten (Paulinenaue), den 2. Platz. Die weiteren Plätze belegten Tim Munk (Rathenow), Matthias Sternberg (Paulinenaue), Ray Hopp (Premnitz), Marco Jura und Rainer Wörl (Paulinenaue) sowie Hannes Rantzsch (Premnitz). Mit 2,5 Punkten setzte Annika Bünger (Premnitz) den jungen Männern in dieser Altersklasse kräftig zu. In der AK U18 waren sechs Spieler am Start. Hier ging der Titel an Tobias Henschel (Paulinenaue). Die Plätze zwei und drei belegten Christoph Barcks und Benjamin Meier (Premnitz). Die folgenden Plätze sicherten sich Sascha Heilemann (Paulinenaue), Felix Hahn und Andree Hein (Premnitz).
Bernd Bresselschmitt